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Thomashaus "platt gemacht" - Platz für Neues

Die Abbruchbagger haben ganze Arbeit geleistet. Scheinbar mühelos machten sie das Thomashaus der Martinskirchengemeinde dem Erdboden gleich.

Die Abbruchbagger haben ganze Arbeit geleistet. Scheinbar mühelos machten sie das Thomashaus der Martinskirchengemeinde dem Erdoden gleich. Allein für diese Arbeiten und die Entsorgung der Materialien sind 60.000 Euro fällig, die jedoch durch eine Kooperation mit der Aufbaugemeinschaft in Espelkamp zu deren Lasten gehen.

Das Gebäude war in die Jahre gekommen und aufgrund baulicher Schäden nicht länger nutzbar. Dabei spielt der Baugrund eine wesentliche Rolle, der sich im Laufe der Zeit als unsicher erwiesen hatte. Aus diesem Grunde ist dort auch keine weitere Bebauung geplant.

Ein neues Gebäude entsteht erst wieder in der Nachbarschaft. Hier wird auch das "Haus der Gemeinde" abgerissen. Der Platz, den das Thomashaus eingenommen hat, wird künftig der Kirchengemeinde als Freifläche zur Verfügung stehen. Die dann noch freien Flächen sollen durch ein dreieinhalb Millionen Euro teures, zweigeschossiges Wohnhaus für die Jugenhilfe des Ludwig-Steil-Hofs ersetzt werden. Dieses Gebäude war notwendig geworden, um Wohngruppen für Jugendliche ein zweckmäßiges und modernes Zuhause bieten zu können.

Martinsgemeinde und Aufbaugemeinschaft haben sich zur Finanzierung auf einen Erbbaurechtsvertrag geeinigt, der über 66 Jahre abgeschlossen wurde.

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