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Auf der Suche nach dem guten Grund

Grundsätzlich gehen wir bei uns in der Jugendhilfe von der Annahme des „Guten Grundes“ aus. Das heißt, dass es gute Gründe für das Verhalten und die Entwicklung der Familie und ihrer Mitglieder gibt. Diese gilt es, soweit möglich, zu verstehen lernen. Wir möchten Erklärungen finden und keine Entschuldigungen.
Ziel ist es, möglichst gleichwürdig in eine Erziehungspartnerschaft mit den Eltern zu kommen. Diese somit in ihren Kompetenzen und Fähigkeiten zu stärken und Alternativen zu den bisherigen Handlungsmustern zu entwickeln, wodurch die Wahrung der Kinderrechte zum Tragen kommt.

Auf der Basis der intensiven und systemisch orientierten Zusammenarbeit mit den Eltern erfolgt eine individuelle Förderung der Kinder. Es ist wichtig, dass die Kinder erleben, dass alle „an einem Strang ziehen“. Wichtig ist die Förderung und Entwicklung der Selbstorganisation zur Erreichung der im Hilfeplan individuell vereinbarten Ziele.

Aus den formulierten Zielen im Hilfeplan stellt sich die Frage:
Wie muss das Betreuungssetting gestaltet werden, so dass sich die Kinder, Jugendlichen und die Familie auf eine begleitete individuelle Entwicklungsreise begeben können?!

Hier bieten wir vielfältige Bausteine in einem System differenzierter Erziehungs- und Jugendhilfemaßnahmen, die sowohl ambulante, teilstationäre als auch stationäre Maßnahmen umfassen. Diese sind eng miteinander verbunden, fachlich untereinander vernetzt und schwerpunktmäßig eingebunden in die Jugendhilfeplanung für die entsprechenden Sozialräume.

Es gibt immer einen guten Grund, auch für uns!

Iwan Miene
Bereichsleiter Jugendhilfe

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